menu

+370 520 78 573

info[at]norteda.eu

Erdölerzeugnisse

Als Erdölprodukte werden Materialien aus dem Rohöl (Erdöl) bezeichnet, denn sie werden in Erdölverarbeitungswerken verarbeitet. Im Gegensatz zu Petrochemikalien, welche eine Sammlung von gut definierten, in der Regel reinen chemischen Verbindungen darstellen, sind Erdölprodukte komplexe Massen. Der Großteil von Erdöl wird zu Erdölprodukten, welche verschiedene Klassen von Brennstoffen umfassen.

Je nach der Zusammensetzung des Rohöls und in Abhängigkeit von Marktanforderungen können die Erdölverarbeitungswerke verschiedene Mengen von Erdölprodukten herstellen. Der größte Anteil der Erdölprodukte wird als „Energieträger“ verwendet, d.h. als verschiedene Arten von Heizöl und Gasolin. Diese Brennstoffe beinhalten oder können gemischt werden, um Gasolin, Düsentreibstoff, Dieseltreibstoff, Masutheizöl und schwerere Heizöle zu produzieren. Schwerere (weniger flugfähige) Erdölkomponenten können auch zur Herstellung von Asphalt, Bitumen, Paraffinwachs, Schmieröl und von anderen Staufferfetten verwendet werden. In den Erdölverarbeitungswerken werden auch andere Chemikalien hergestellt, einige von welchen in den chemischen Prozessen zur Herstellung von Kunststoffen und von anderen nützlichen Materialien verwendet werden. Da das Erdöl oft ein paar Prozente schwefelhaltiger Moleküle enthält, wird Freischwefel oft auch als ein Erdölprodukt erzeugt. Kohlenstoff in Form von Erdölkoks und Wasserstoff kann auch als Erdölprodukte hergestellt werden. Der erzeugte Wasserstoff wird oft als Zwischenprodukt für andere Petrochemieverfahren, wie Hydrokrackung und Hydroentschwefelung verwendet.